Schafe im Nebel Podcast | Staffel Eins

by kuyome - Meditation und Entspannungstherapie

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    Die erste Staffel des Podcasts "Schafe im Nebel"
    ⬇︎
    insgesamt 26 aufeinander aufbauende Folgen
    über 870 Spielminuten (4,5 Stunden)
    über 15 geführte Meditationen und Wahrnehmungs-Übungen für mehr Entspannung und Achtsamkeit
    ⬇︎
    jetzt auf bandcamp zum Download mit vielen Extras, wie z.B.:
    • der Soundtrack
    • die Guitalele Hintergrundmusik
    • ein über 100 Seiten großes PDF mit allen Inhalten und vielen Fotos
    • das Artwork des Podcasts
    • der Song zum Video "Maka Hannya"
    Purchasable with gift card

      €10 EUR  or more

     

1.
Dies ist die erste Folge des Podcast für Meditation und 
 Entspannungstherapie mit der Extraportion Schaf. Finde heraus, was Schafe mit Meditation zu tun haben, wieso Nebel der perfekte Begriff für unseren Geist und unsere Bemühungen ein 
 zufriedenes Leben zu führen ist und wie er Helfer in turbulenten 
 Gemütsstürmen und Stresssituationen sein kann. Darüber hinaus lernst du mich, Marius, kennen und erfährst meine 
 Beweggründe, diesen Podcast zu starten. Und du wirst vor allem erfahren, warum dieser Podcast nützlich für dich ist. Sei es, dass du gelassener im Alltag sein möchtest, lernen willst mit stressigen Gedanken, schwierigen Gefühlen und schwankenden 
 Stimmungslagen umgehen zu können, Meditation erlernen und
 vertiefen möchtest oder dich fragst, was es braucht und was es nicht braucht, um wirklich glücklich zu sein und was wir für uns selbst dabei in unserem normalen Alltag und unserem individuellen Leben tun 
 können.
2.
In dieser Folge nehme ich euch mit zum Kuhstall, wo gerade zwar keine Kühe sind, aber dafür 6 Katzen, die täglich von mir gefüttert 
 werden und im Hintergrund auch zu hören sind. Wir werden gleich in das Thema Meditation einsteigen und klären, was Meditation ist, warum es nicht nur etwas für Mönche, Yogis und Berg-Eremiten ist, sondern wie Meditation dir auf ganz nüchterne und pragmatische Weise in deinem Alltag und bei deinem Lifestyle wirklich helfen kann, ein gelassenes und wirklich tief zufriedenes Leben zu führen - ohne auf 
 etwas verzichten zu müssen. Wir starten, für alle Meditations-Einsteiger und Neulinge, mit einer kleinen 5-Minuten Wahrnehmungsübung und klären, was Entspannung mit Meditation zu tun hat und was wirkliche Entspannung überhaupt bedeutet. Die Übung beginnt ab Minute 14... ... und kann auch mehrmals von dir gemacht werden. Wir schauen, was um uns herum passiert, was im Außen ist und wie unser Körper darauf reagiert und versuchen unseren Körper als Mittelpunkt über unseren Atem wahrzunehmen.
3.
Ich lade dich in meine kleine Hütte ein, um mit mir gemeinsam eine geführte Wahrnehmungs-Meditation zu machen. Aufbauend auf der 5-Minuten Version der vorherigen Podcast-Folge, lernst du hier, welche Schritte du machen kannst, um dich zu beruhigen, zu entspannen und zu fokussieren. Das schenkt dir nicht nur Ruhe und Abstand, sondern auch frische Energie und Weitblick. Dies ist eine praktische Übungs-Folge. Die Übung startet bei Minute 4 und dauert knapp 15 Minuten. Dabei spielt es keine Rolle, ob du stehst, liegst oder gemütlich im Sessel sitzt. Abgeleitet aus einer klassischen Atem-Raum Meditations-Anleitung bringen wir wieder zunächst die Aufmerksamkeit ins Außen, bündeln unseren Fokus danach auf unsere Atmung und weiten dann unsere Wahrnehmung wieder über den Körper zurück ins Außen aus.
4.
Diese Folge schließt die Erfahrungen der letzten Folge mit ein und 
 erweitert die Übung um unsere Gedanken und Gefühle. Während wir in der ersten Hälfte dieser Folge noch einmal versuchen theoretisch zu rekapitulieren, wie wir in eine gute meditative Ausgangsposition kommen, die es uns ermöglicht, die Dinge um und in uns wertfrei wahrzunehmen, werden wir in der zweiten Hälfte wieder in eine 
 praktische Übung gehen. Die Übung beginnt ab Minute 10 und dauert 15 Minuten. Die Schrittfolge für eine gute meditative Ausgangslage hier noch einmal kurz punktuell zusammengefasst: 1. Einen entspannten, ruhigen Ort suchen. 2. Kontakt mit diesem Ort aufnehmen (Kontakt des Körpers mit dem Boden spüren, den Raum spüren, Körper spüren). 3. Wahrnehmung auf das Außen legen (alles Hören, Schmecken, Sehen, Riechen, etc. gleichzeitig wahrnehmen ohne auszusortieren). 4. Den umherirrenden Geist beruhigen mit einer Aufgabe: Fokus auf den Atem richten. 5. Den Atem zunächst nur an den Nasenlöchern spüren. 6. Aufmerksamkeit des Atems ausweiten auf Bewegungen in Brustkorb und Bauch, den Atem als Ganzes im Körper spüren. 7. Den restlichen Körper mit einbeziehen: Beine-Füße, Arme-Hände, Kopf und anschließend den Körper als Ganzes spüren. 8. Den Atem dabei immer als Zentrum, als Mittelpunkt nehmen, von dem aus unser Wahrnehmen stattfindet. Zur Not - bei Ablenkung - immer wieder zurück zum Atem kommen. 9. Das Außen wieder mit hinzuziehen und Sinneswahrnehmung mit ins Beobachten hinzuziehen. Nichts mehr ausschließen, alles darf da sein. 10. Gefühle spüren (z.B. Hunger, Kälte, etc.) oder auch eine Stimmung (Langeweile, Unruhe, Zufriedenheit, etc.). 11. Gedanken mit hineinnehmen. Das Denken sich bewegen lassen und dieses nur beobachten, wie Ebbe und Flut, ein Windhauch, das Kommen und Gehen spüren. Spüren, wie Gedanken sich mit Geräuschen und Gefühlen verbinden wollen, wie sie ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen. 12. Bei Druck, Anspannung und Anstrengung: wieder zurück zum Atem und den Geist und Körper beruhigen. Dann langsam wieder aufbauen über das Ausdehnen der Wahrnehmung über den Körper, das Außen und Gefühle und Gedanken. Bleib der Beobachter.
 
 Beobachten: kein Tun, keine Analyse - eher spüren, wahrnehmen, noch vor dem Benennen. Das Außen löst Reaktionen im Inneren von uns aus. Wir können dies wahrnehmen, sehen. Es gibt keine wirkliche Trennung von Außen und Innen, da alles Einfluss auf uns hat. Alles, was ist erstmal so sein lassen, ist die erste wichtige Übung!
5.
Es hat einen Grund, warum wir uns in den ersten drei Folgen (SiN001 bis SiN003) uns sehr mit praktischen Übungen beschäftigt haben. In dieser Folge wollen wir dies nämlich als Gesprächs- und Erfahrungsgrundlage nutzen und uns ein wenig theoretisch mit dem Thema Meditation beschäftigen. Wir stellen uns die Frage, warum Meditation gut und wichtig für uns sein kann. Hier wirst du nun also deine eigenen Erfahrungen mit meinen Schilderungen reflektieren können. Wir schauen von der allgemeinen Stufe der Entspannung bis hin zur spirituellen Idee der Erleuchtung. Wir klären, warum es so wichtig ist, im jetzigen Augenblick wach und präsent zu sein und welchen Reichtum dies für unser Leben bereithält. Aber auch, wieso es uns so schwer fällt und wieso unser Verstand, unser Denken, uns in die Rastlosigkeit und Unzufriedenheit stürzt, obwohl er doch auch nur ankommen will und endlich Frieden finden möchte. Warum das aber nicht so funktioniert, wie wir es bisher immer getan haben, und wie wir es anders machen können, erfährst du in dieser Folge!
6.
Meditation ist nicht Konzentration. Das Leben ist nicht da, um es zu analysieren, sondern zu erfahren. Dafür müssen wir aber da - in diesem Moment - sein, so wie unser Körper, unsere Sinne und unser Atem es auch immer zu sind. Eigentlich ist alles hier, das ganze Leben spielt sich nur jetzt ab. Nur unser Verstand treibt sich immer in Vergangenheit und Zukunft rum und schafft somit nicht nur eine äußere Trennung von uns und dem Leben, sondern auch eine Innere, die sich als Gefühl von innerer Leere und Unwohlsein breit machen kann. 
 In dieser Folge mache ich zwei kurze Übungen mit dir: Übung 1 startet bei Minute 5 und dauert auch nur 5 Minuten. Hier werden wir einmal erfahren, wie sich Konzentration anfühlt und was das mit uns macht. Nach einer kurzen Reflexion gehen wir in Minute 15 für ca. 7 Minuten in eine zweite, rezeptive Wahrnehmungs-Übung, die uns erlaubt, völlig entspannt und ohne Absicht das, was jetzt ist, gelassener und gleichzeitig viel intensiver wahrzunehmen. Rezeptiv heißt aufnehmend. Es ist der Modus, wo wir offen sind, für Erfahrungen und für das Leben selbst. Es ist unser natürlicher Zustand und dennoch müssen wir es erst wieder erlernen, da es sich so gegenläufig zu unserem konditionierten Verstand bewegt.
7.
ASMR im Schafstall. Willkommen bei unseren 4 braunen Engadiner Bergschafen. Unsere Atmung ist der Schlüssel und die Brücke, um uns in den gegenwärtigen Augenblick zu bringen, unsere stressigen Gedankenschleifen zu beruhigen und Zugang zum Leben zu bekommen. Je weniger Energie wir für Grübeleien, Sorgen oder
 sinnlose Gedankenketten aufbringen und mehr im Jetzt präsent sind, desto erholter und fitter fühlen wir uns. Der Atem ist die Brücke von unbewusst zu bewusst. Als Fokus-Objekt genutzt können wir uns aus dem rationalen Denken rausholen, ohne dass das Denken aufhört! 
Wir trennen uns nur davon, denn das Denken werden wir nicht anhalten können. Doch der Abstand zu unserem Denken kann uns neue Kraft und Energie bringen. Energie, die uns dann für das zur Verfügung steht, womit wir uns im Leben wirklich beschäftigen wollen. Da unser Geist ständig in Vergangenheit und Zukunft umherirrt, der Körper und unsere Erfahrung vom Leben sich aber immer nur im 
 gegenwärtigen Moment befinden, herrscht innere Spaltung und ein Gefühl der Trennung. Nutzen wir also unseren Atmen, um den Geist ebenfalls ins Hier und Jetzt zu bringen. Mit einer geführten Übung lernst du deinen Geist zu bündeln und im gegenwärtigen Moment zu verweilen. Ganz ohne Absicht, ohne ein Tun, ohne ein Zweck. Schlichtweg einfach da sein, mit allem was ist. Wir üben uns im Loslassen und im Austreten aus der Rastlosigkeit und dem Geschäftig sein. Endlich mal ankommen, einfach nur da sein, nichts mehr erledigen oder irgendwas hinterherrennen. Das klingt toll, ist aber vielleicht am Anfang nicht immer so easy. Das macht aber nichts. Mit etwas Übung merkst du, wie gut es tut, für ein paar Momente einfach mal alles loszulassen und nur deine eigene Lebendigkeit zu spüren. Dir rennt nichts weg. Alles wartet auf dich. Doch in dem Moment dieser Meditation bist du schon im Ziel. Es gibt nichts zu erreichen. Etwas, das unwahrscheinlich gut tun kann. Probier es aus! Die Übung startet bei Minute 14 und dauert 10 Minuten.
8.
Anhand von drei unterschiedlichen Geschichten und Erfahrungen, 
 die ich machen durfte, erkläre ich dir, wie du dich durch Meditation und Achtsamkeit in Stress-Situationen, bei Panik- und Angstattacken und drohender Ohnmacht wieder beruhigst und Herr der Lage wirst. Lerne darüber hinaus in dieser Info-Folge die 3 Grundprinzipien der Meditation, mit deren Hilfe du leichteren Zugang für deiner eigenen Praxis bekommst und gelassener und zufriedener dein Leben gestalten kannst. Wache Momente haben wir alle mal im Leben. Es sind diese, wo wir uns scheinbar ganz in dem Moment auflösen, alles frisch ist und wir durchdrungen werden vom Augenblick. Alles ist echt, klar, an seinem Platz und einfach für diesen einen Moment perfekt. Wenn wir uns in Meditation üben, kann es sich anfühlen, als wären wir weit von solchen Momenten entfernt. Doch warte: es ist wie beim Laufen durch Nebel. Wir wissen nicht wann und wie es passiert, aber irgendwann durchdringt es uns und wir sind nass. Genauso ist es mit unserer 
 Praxis. Da sitzt du Stunden auf deinem Kissen und nichts passiert und dann plötzlich, mitten im Alltag ereilt dich das Gefühl des „wach seins“, der Präsenz und der inneren Ruhe. Selbst, wenn es um dich rum brenzlig und hektisch zu geht. Lass dich von diesen drei Geschichten inspirieren, übe dich im Annehmen dessen, was du jetzt gerade vorfindest und gehe einen weiteren Schritt vom Opfer zum Schöpfer deines Lebens. Viel Spaß mit dieser Folge!
9.
Wenn alles an seinem gefühlt richtigen Platz ist, dann entsteht im Gehirn etwas, das wir Kohärenz-Gefühl nennen. Konflikte heben sich auf, Chaos wird zu Ordnung und Harmonie. Wir fühlen uns einfach gut, alles ist stimmig und wir entspannen. Durch diese Übung in dieser Folge wirst du lernen, wie du dir dieses Gefühl sofort herbeiführen kannst. Unser Organismus will Energie sparen. Alles, was ihn irritiert, reizt und nervös macht, holt ihn aus seinem angestrebten Ruhemodus raus. 
In Folge dessen greift unser unbewusstes Handeln schnell zu Ersatzbefriedigung und kompensiert das störende Gefühl. Auch, wenn diese Mittel einem langfristig schaden. Für den Moment ist es erstmal hilfreich und überbrückt den momentanen unliebsamen Zustand. Doch statt zu Zigarette und Alkohol zu greifen oder in den nächsten Klamotten-Laden zu rennen, ist diese Übung ein perfektes Mittel, wieder zurück zu Zentrierung und Entspannung zu finden. Auch wenn du merkst, dass du nicht im Körper präsent bist, den Boden unter den Füßen verlierst und sich deine Gedanken verselbstständigen, kannst du mit dieser Übung das Steuer wieder zurück in deine Hand bringen. Lerne deinen Körper zu spüren und im inneren Halt dich selbst zu stabilisieren und zu stärken. Das einmal verinnerlicht gibt dir die Möglichkeit in jeder Situation bewusst und souverän zu bleiben. Die Übung startet bei Minute 17 und dauert 15 Minuten. Ich zeige dir die Schritte, die du durchführen kannst, um in eine perfekte Haltung zu kommen, in der du einfach still und ruhend sitzen kannst. Körper und Geist können sich in dieser Haltung zentrieren und in den angestrebten Ruhemodus zurückkehren. Herzschlag, Atmung und Kreislauf beruhigen sich und die Verdauung und die Selbstheilungskräfte deines Organismus werden aktiviert.
10.
Willkommen im Schafstall! Schafe sind an sich ruhige, sanfte Wesen, die uns nicht provozieren. Sind wir selbst ruhig und entspannt und ohne Absicht, nehmen diese es wahr und stellen sich auf uns mit der gleichen Haltung ein. Dadurch, dass sie uns nicht provozieren, uns 
also nicht in unseren Überlebensmodus bringen, können wir besser
 loslassen, uns erholen und einfach so sein, wie wir sind. Für diesen
 einen Moment, so zu sein, wie man ist, ist ein wunderbares Gefühl, welches wir als Kind auf dieser Welt immer wieder erfahren durften 
- damals, als wir noch keine Ich-Identität hatten und uns der Welt aus Neugier und Spieltrieb näherten. Wir hatten den sicheren Schoss der Familie aus dessen Verbundenheit wir uns dem Wachstum, dem 
Lernen und unserer Begeisterung für den Moment und das Sein selbst widmen konnten. Doch nach und nach viel das Vertrauen weg und an uns wurde herum geschraubt. Wir mussten uns anpassen und 
verändern und es anderen recht machen. Die Sicherheit aus der Verbundenheit ging verloren und wir fingen an zu glauben, dass wir nur irgendwie anders sein müssen, etwas noch erlernen oder erreichen müssen, um wieder „ganz“ zu sein. Somit ging der Teufelskreis los. 
Wir versuchten seit dem die Zukunft irgendwie vorherzusehen und zu kontrollieren, damit sie uns das beschert, was wir in der Vergangenheit verloren haben. Dabei ist alles schon da. In diesem Moment. Dies können wir durch Meditation wieder erlernen. Den Blick umzudrehen, rückwärts zu gehen, uns auf den Nullpunkt zu setzen und Reset zu drücken. Das, was ist, zu sehen, wie es ist, und nicht, wie wir es gern hätten oder nicht hätten. Uns also zu lösen aus den übernommenen Glaubenssätzen, unserer Meinung und der Getriebenheit, dass eine vermeintliche Zukunft uns die Erlösung bringen könnte. Die Erlösung können wir nur im Jetzt finden. Dazu braucht es zum einen Abstand zu unseren Gefühls- und Denk-Reaktionen. Wir müssen uns also bekannt mit dem machen, was in uns stattfindet. Zum Anderen braucht es die Bereitschaft, das, was wir da entdecken, anzunehmen und den inneren Widerstand aufzuheben. Ganz gleich, ob es unangenehm oder angenehm ist. Wenn wir uns davon trennen können, werden die Schatten kleiner und das, was uns treibt und Angst macht, verliert Energie und löst sich auf. Energie, die uns dann wieder zur Verfügung steht. Unser Körper reagiert ständig, 24/7, auf die Sinnesreize im Außen. Teils schon so, dass wir es nicht mehr bewusst wahrnehmen und uns unbewusst gegen diese Empfindungen, die diese Reize im Inneren von uns auslösen, wehren und uns von diesen antreiben lassen. Wir sind Opfer unserer Empfindungen, wenn wir sie nicht bewusst spüren und deren Natur erkennen. Und zwar, dass alles kommt und geht und nichts bleibt, wenn wir es nicht wegschieben oder unterdrücken wollen. Mit der Übung des Bodyscan können wir dies wunderbar erkennen und uns umkonditionieren: Vom Sklaven der äußeren Reize hin zur Transformation der Empfindungen durch unser Gewahrsein. Die Übung startet bei Minute 16 und dauert gute 20 Minuten.
11.
Aus der Hirnforschung ist bekannt, dass wir eine Tendenz haben, negative Erfahrungen schneller und leichter abzuspeichern, 
als Positive. Das führt dazu, dass wir anfangen hinter jeder Ecke eine Gefahr zu wittern, eher vom Negativen ausgehen und uns 
 grundsätzlich geistig mehr mit dem auseinander setzen, was nicht funktioniert, statt mit dem, was funktioniert. Wir denken in Problemen, statt in Lösungen, wobei selbst das Problem meist nur im Kopf entsteht und gar nicht existiert. Wir wollen im Grunde ein angenehmes und schönes Leben, doch lassen uns von Schmerz, Stress und unschönen Lebensumständen (falscher Job, Pleite, Hilflosigkeit, etc.) auffressen und uns in deren Bann ziehen. Unser Versuch bisher: aufregen, Anti-Haltung, Widerstand und Kampf. In der Hoffnung, dass je lauter wir uns innerlich wehren, desto eher die gewünschte Änderung im Außen eintritt. Wenn dann einer wie ich sagt, du sollst annehmen was ist, 
kommen Fragen, wie „Wenn ich alles einfach so akzeptiere und hinnehme, wie soll sich da denn was ändern?“ oder „So werde ich doch nur noch mehr zum Opfer und jeder kann mit mir machen, was er will. Was ist denn mit meinen Bedürfnissen und Zielen?“. Die fatale Annahme dabei ist, dass wir denken, wir könnten im Außen einen Zustand erzwingen, 
der uns dann im Inneren ändert. Doch wir nehmen uns überall mit hin. Bin ich heute im Widerstand, bin ich es auch morgen. Es gibt dadurch keinen Platz, in dem sich Neues, vielleicht auch Unbekanntes zeigen kann, wenn ich mich dauernd in dem einengenden Überlebensmodus befinde und permanent meine Zukunft nach meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit wiederhole. Nehme ich vollständig an, was jetzt gerade ist, weicht der Widerstand gegen den aktuellen Moment, gegen das Leben selbst. Ich spare meine Energie, lasse mich nicht mehr von äußeren Umständen und meinen Gefühlsreaktionen beherrschen, lass es sich auflösen und finde dadurch mehr Raum für ungeahnte Möglichkeiten. Wenn wir anfangen, das lieb zu haben, was da ist und was in uns ist, kommen wir aus dem Gefahrenmodus raus. Heilung, Entspannung und Raum für Positives wächst. Je mehr wir dem Neuen unsere Aufmerksamkeit schenken, desto größer wird es. Je mehr wir dem Alten unsere Aufmerksamkeit entziehen, desto kleiner wird es. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Transformation und Wandel kann immer nur zuerst in dir stattfinden, bevor es sich im Außen zeigt. Denn alles, was sich jetzt bereits im Außen zeigt, ist ein Spiegel deiner inneren Haltung. Löse dich also von dem was dich stört, in dem du es so sein lässt wie sie ist, entspanne dich mit deiner Innenwelt und schenke dem, was dich wirklich berührt, deine Aufmerksamkeit. Die Frage ist also: Willst du am Unkraut oder an den Blumen riechen?
 Wie kannst du dich vom Unkraut lösen?
 Wie kannst du mehr Blumen und weniger Unkraut in deinem inneren Garten blühen lassen? Das alles und mehr gibt es in dieser Folge! Viel Spaß beim Hören!
12.
Dies ist eine praktische Übungsfolge. Wir wollen gemeinsam meditieren und die Erfahrungen der letzten Folgen noch einmal üben und erfahren. Wir gehen von den Basics (die richtige Haltung, das Ankommen, die ersten Schritte in die Meditation) bis hin zum puren Verweilen im gegenwärtigen Moment. Es ist der Grundstein, mit dem wir Gewahrsein trainieren - einen Zustand, der hinter unserem kleinen Ich, dem Denken und unserer Getriebenheit und Unruhe liegt. Der Zustand, in dem wir Fülle und Verbundenheit, Glück und Freude einladen und spüren können. 
 Der Zustand, wo wir uns selbst aus dem Weg gehen, um uns selbst zu finden. Lass dich auf die Meditation ein, mach es dir bequem und genieße dein Dasein! Die Übung startet gleich bei Minute 3 und dauert gute 20 Minuten!
13.
Es gibt keinen 10-Punkte Plan, der dich zum Glück führt. Trotz aller Pläne ist und bleibt das Leben immer spontan. Pläne sind nur eine Form der Kontrolle. Angst und Negativität sind die Ursache dieses Kontroll-Wahns. Für ein glückliches und somit spontanes Leben, müssen wir lernen diese Angst los- und das Unbekannte zuzulassen. Statt uns also immer zu mit unseren Problemen zu beschäftigen und dem, was wir nicht wollen, sollten wir uns auf das Neue, 
 das Unbekannte fokussieren, den Überlebensmodus hinter uns lassen und die Samen der Bäume schon heute säen, dessen Früchte wir morgen ernten wollen. Dazu sind die in dieser Folge vorgestellten 
3 Schritte äußerst hilfreich. Wir werden lernen, das anzunehmen, 
was ist, um dann loszulassen, was wir nicht mehr brauchen und das einzuladen, was wir als unsere wahre Essenz bezeichnen können 
- Liebe, Freude, gesteigerte Kreativität und inneren Frieden. Ebenso lernst du, wie du mit deinen Widerständen umgehen kannst, die meist dann kommen, wenn wir das Altbekannte und Gewohnte versuchen hinter uns zu lassen. Wir werden eine geführte Meditation dazu machen - für eine positive Neuausrichtung unseres Lebens. Die Meditation startet bei Minute 17 und geht 20 Minuten.
14.
Diese Folge widmet sich ganz dem Thema Gefühle. Unser ständiges problemorientiertes Denken sorgt dafür, dass wir uns immer von etwas weg oder auf etwas hin bewegen und nie den Moment so annehmen können, wie er ist. Warum? Weil wir meist Gefühle vorfinden, die wir nicht fühlen wollen oder hinter unseren Zielen und Wünschen bessere Gefühle vermuten, die wir lieber fühlen wollen. Deshalb finden wir nie Frieden und bewegen uns immerzu in Rastlosigkeit und Sorge darüber, dass wir nicht bekommen, was wir wollen oder dass uns genommen wird, was wir gerade genießen. Dabei ist alles vergänglich und vergeht. Auch jedes Gefühl, das wir an bestimmte Bedingungen, wie Ziele, Umstände, Objekte oder Menschen knüpfen. Es ist enorm wichtig, das Fühlen zuzulassen und uns mit allem was in uns ist anzufreunden. Denn dadurch heben wir den Widerstand auf zu dem was ist und 
 befreien und aus den Klauen der getriebenen Angst. Wenn wir alles, was uns im Inneren bewegt Raum geben, dann lösen wir uns von unserem Stress, suchen weniger die Erfüllung im Außen und machen äußere Umstände nicht mehr verantwortlich dafür, wie wir uns fühlen. Ein Moment der Heilung, der kein psychoanalytische Hinterfragen braucht. Es reicht, wenn wir ja zu dem sagen, was ist und du wirst sehen, wie der Raum, der dadurch entsteht, dir wieder Fülle und Frieden schenken wird. Diese Folge hat keine spezielle Meditation, aber eine Alltagsaufgabe für dich, die ich am Ende erklären werde.
15.
In dieser Folge begeben wir uns auf die Suche nach deinem Ich, nach deinem Selbst. Wir versuchen, dieses Selbst zu finden, was viele so gern suchen wollen. Gibt es dich? Wer oder was bist du? Wer ist es, den du „ich“ nennst? Was ist dein wahres Selbst? Und wie kannst du es finden, wenn es dieses gibt? Ich gebe keine Antworten, sondern stelle vielmehr Fragen. Mit Entspannung und einer offenen Haltung laden wir somit Antworten ein, in uns aufzutauchen. Wir fühlen uns in die Fragen hinein und schauen, was sich da in unserem Inneren bewegt. In dieser Folge starten wir bei Minute 4 mit einer Selbstfindung und Fragen, die sich mit dir und deinem gesuchten Selbst 
auseinandersetzen. Mal schauen, was du am Ende findest. Diese Meditation auf die Leerheit der Dinge, dem nicht Vorhandensein aller Dinge, dauert gute 20 Minuten. Ich wünsche dir viel Spaß bei unserer kleinen Selbst-Suche!
16.
Diese Folge beschäftigt sich mit dem Thema „Ich“ bzw. „Ego“. Vielleicht hast du von diesem Begriff des Egos schon einmal gehört. Es ist der Teil in dir, der sich als dein „Ich“ ausgibt und der niemals zufrieden ist. Er lebt in der Angst und in der Trennung und ist der Grund für Unruhe und Unzufriedenheit. Woraus besteht es? Wo kommt es her? Was will es? Und wieso ist es mir nicht dienlich? Und wenn ich nicht „ich“ bin, wer bin ich dann? Endlich ankommen, endlich in Frieden sein, endlich ein Leben führen, in dem alles passt, alles im Grunde so ist, dass ich mich wohl fühle und irgendwie happy bin - das ist doch ein jedermanns Antrieb, oder nicht? Können wir diesen Zustand erreichen und gar aufrechterhalten? Können wir Wünsche und Ziele verfolgen ohne großen Stress und Probleme? Kann ich nicht einfach in Harmonie mit dem Fluss des Lebens schwimmen, in dem Vertrauen und der Gewissheit, dass sich alles zu meinem Besten fügt? Kann ich loslassen und dadurch alles erhalten? Das klingt doch großartig, nicht wahr? Und ja, es ist möglich ein erfülltes Leben zu leben, einzutauchen in den jetzigen Moment, Fülle und Liebe zu spüren. Aber auf der anderen Seite sind wir mehr damit beschäftigt, uns zu verteidigen, zu 
rechtfertigen, Bedürfnisse zu befriedigen und die Welt so anzupassen, dass sie unserem kleinen Ich gefällt. Leider nie auf Dauer, weswegen wir ständig beschäftigt sind im Morgen die Befreiung zu finden, die wir im Gestern verloren haben. Wenn du einen Einblick in dieses Gefüge der permanenten Rastlosigkeit erhalten und mehr über dein Inneres erfahren möchtest, dann solltest du diese Folge nicht verpassen. Geh mit mir in die Welt deines Verstandes und erkenne die Muster, die dich im Inneren von deinem Frieden abhalten. 
Wenn du dir bewusst wirst, über deine unbewussten Reaktionsmuster, dann bekommst du die Kontrolle über dein Leben wieder zurück in deine Hand. Und das erlaubt es dir, neue Wege einzuschlagen, die dich dorthin bringen, wo du wirklich sein willst.
17.
Menschen, die nichts als Negativität kennen, werden überall wo sie 
 hinkommen ihre eigene Hölle erschaffen. Doch Menschen, die die 
 Alchemie kennen, verwandeln jeden Ort in den Himmel. Der Zugang zu dieser Alchemie ist die Akzeptanz des jetzigen Moments, mit allem was ist. Doch dabei kommen immer wieder Fragen auf, wie: „Haben Bedürfnisse einen Nutzen? 
 Machen sie uns wirklich dauerhaft glücklich? 
 Sind wir nur glücklich wenn wir keine Wünsche haben? 
 Was ist mit unseren Wünschen? Bleiben wir dann der, der wir sind und kommen wir nie aus unserem Schicksal raus? 
 Bleiben wir da gefangen wo wir sind? 
 Was ist mit meiner Selbstverwirklichung und meinen Träumen? 
 Soll das denn schon alles gewesen sein?“ Das sind berechtigte Fragen, die kommen, wenn man sagt: „Sei mit dem was ist!“. Das Ich kann das nicht akzeptieren. Es braucht den Widerstand und die Ziele. Doch aus Widerstand ändert sich nichts, denn wogegen wir sind, das bekommt dadurch mehr Energie. Wir sollen unliebsames nicht aufschieben oder verdrängen, sondern integrieren, damit es uns später nicht mehr im Wege steht. Überall wo ich hingehe, kreiere ich das, was ich bin. Wenn du heute negativ bist, wirst du es auch morgen sein und deine Hölle kreieren. Wir kreieren unser Leid selbst. Aber wir können auch unser Glück kreieren. Im Wege steht uns im Grunde nur unser Ich, das mit Einwänden und Widerstand und immer gleichen Glaubenssätzen kommt. Es ist oft sehr überzeugend und bringt wirklich gute Argumente dafür, den aktuellen Zustand nicht akzeptieren zu wollen und weiter ankämpfen zu müssen. Es denkt, nur so kann sich was ändern. Doch dieses Ich ist im Grunde nur ein erdachtes Konstrukt aus übernommenen Gedanken und Glaubenssätzen anderer, die wir uns selbst oft genug wiederholt haben und nun meinen, dass wir das sind. Wenn wir genauer 
 hinschauen, merken wir, dass es nicht nur ein Ich gibt, sondern ganz viele Ichs in uns leben. Manche reden schlecht auf uns ein, andere machen uns Mut. Wenn wir sehen, dass in unserem Kopf alles mögliche spricht, warum dann dem einen Glauben und uns runterziehen oder abhalten lassen? Warum auch gegen den ein oder anderen ankämpfen? Wenn wir sie alle aussprechen lassen, uns ihrer annehmen, fällt der innere Konflikt weg und etwas entspannt sich. Wir spüren mehr Ganzheit in uns und das zeigt sich dann auch im Außen. Wir müssen also keine Lösungen finden oder Pläne schmieden, sondern mit dem sein, was in uns ist. Wenn alles ausgesprochen und gefühlt ist, verstummen die Stimmen und du hast wieder mehr Raum dein wahres Ich zu spüren - das, was hinter den Stimmen als Präsenz existiert. Dieser Teil, der all das Gerede wahrnimmt und der unberührt hinter dem Denken und Fühlen liegt.
18.
In dieser Folge legen wir den Fokus auf den Umgang mit Wut und 
 anderen negativen Emotionen, die uns oft lähmen, aus dem 
 Gleichgewicht bringen und einfach schwer zu handeln sind. 
Ich stelle dir 8 Möglichkeiten vor, die ich mittlerweile als sehr hilfreich bei der Bewältigung solcher einnehmenden Gefühle empfinde. Was also kannst du tun, wenn dich die Wut übermannt oder die Depression oder die Ohnmacht? Was kannst du tun, um wieder Raum und Luft zum Atmen zu bekommen? Was kannst du tun, wenn du dich auf eine neue und positive Zukunft ausrichten willst, aber deine innere Gefühlswelt dir etwas anderes präsentiert? Wie kannst du dich dabei dennoch liebevoll annehmen und dir Halt geben? Wie kannst du den Strom aus Kompensation und Verdrängung schlechter Gefühle durchbrechen? Und wie kannst du die Wut fühlen, ohne sie gegen andere und gegen dich zu richten? Wir gehen von der (Selbst)Zerstörung hin zu Lösungen und einen fließenden Umgang mit hinderlichen emotionalen Konflikten und finden mit diesen 8 Wegen zu mehr Ruhe und Selbstvertrauen - auch in stürmischen Zeiten.
19.
Viel zu sehr lassen wir uns von unseren alten Erinnerungen und den 
 damit einhergehenden Emotionen kontrollieren. Obwohl wir uns gern einer neuen, besseren Zukunft zuwenden würden, ziehen uns oft unsere alten Gefühle runter und hindern uns daran, glücklich zu sein. In dieser Folge wollen wir einmal schauen, was Erinnerungen überhaupt sind und wie dieses System des „sich erinnern“ funktioniert. Wenn wir verstehen, dass Erinnerungen keine festgeschriebenen, starren Filme sind, sondern nur Fragmente, die sich mit unserer aktuellen Verfassung verformen, so gelingt es uns auch alte Themen und Wunden mit neuen Gefühlen anzureichern und umzuschreiben. Durch die Übung in dieser Folge können wir den lähmenden 
 Erinnerungen, die uns in Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit treiben, neue Gefühle beiseite stellen. Ohne uns zu manipulieren oder uns 
 positive Gedanken einreden zu wollen, können wir die Funktion der 
 Rekonsolidierung nutzen, um ein besseres Jetzt und damit auch eine bessere Zukunft zu leben. Rekonsolidierung beschreibt den Vorgang, bei dem sich ganz 
 automatisch alte Erinnerungen jedesmal mit aktuellen Gefühlen 
 vermischen und neu abspeichern. Sind wir präsent im Jetzt und in 
einem Stadium positiver Emotionen, so können wir mit Hilfe des Wissens über die Rekonsoliderung unsere Glaubenssätze und Verhaltensmuster auf natürliche Weise umprogrammieren. Wie das funktioniert, erfährst du in dieser Folge. Im ersten Part erkläre ich dir das nötige theoretische 
 Vorwissen, während wir ab Minute 25 in eine geführte Meditations-Übung gehen werden. Die Übung dauert 25 Minuten. Viel Spaß beim Gestalten einer neuen, glücklichen Zukunft!
20.
Im Schafstall lade ich dich zum Verweilen ein. Wenn es darum geht, sich gut zu fühlen, fangen wir schnell an, auf die Suche zu gehen. 
 Die Suche, nach dem, was uns gut tut und uns gut fühlen lässt. 
 Wir denken oft, wir müssten dem, was ist, etwas hinzufügen. Denn oft fehlt es uns gefühlt an den guten Dingen im Leben. Wir fangen also an, nach den guten Gefühlen Ausschau zuhalten und gleichzeitig sind wir bekümmert und angstvoll dem gegenüber, was uns davon abhalten könnte, uns gut zu fühlen - oder was uns unsere gefundene Freude wegnehmen könnte. Dabei braucht es weder eine Suche nach dem Guten noch Angst vor dem, was uns diese eventuell stehlen könnte. Denn die Freude ist immer in uns. Sie geht nie verloren, kann nie weggenommen werden und erlischt nie. Und vor allem müssen wir sie nicht suchen. Das Einzige, was es zu tun gibt, ist, sich von dem zu lösen, was diese Freude verdunkelt. Nicht im Außen, sondern in erster Linie im Inneren. Wenn du Stück für Stück alles fallen lässt, was du nicht bist, kommt automatisch das zum Vorschein, was du bist. Möchtest du mit auf die Entdeckungsreise gehen und schauen, 
was da in dir strahlt, wenn du den Staub entfernst? Dann mach es dir gemütlich und starte die Folge. Eine kleine geführte Meditation wartet ab Minute 11 auf dich. Sie dauert 15 Minuten. Viel Spaß dabei!
21.
Diese Folge widmet sich den größten Fragen, die aufkommen, wenn es darum geht, dein Leben so anzunehmen, wie es ist: „Wenn ich alles annehme, wie es ist, ändert sich dann noch etwas? Was wird dann aus meinen Wünschen und Zielen? 
 Muss ich das, was ist, hinnehmen, um glücklich zu werden? 
 Bin ich dann nicht meinem Schicksal ausgeliefert? 
 Kann ich also gar nicht bestimmen, wie mein Leben sein soll? 
 Kann ich denn gar nichts tun? 
 Ist es falsch, etwas tun zu wollen? 
 Wo ist denn dann der Sinn in meinem Leben, wenn ich alles so lasse, wie es ist, vor allem das, was mir nicht gefällt?“ Wir wollen in dieser Folge schauen, was es heißt, wirklich frei zu sein, was es heißt, nicht aus Angst, sondern aus Liebe, Verbundenheit und Vertrauen zu leben und aus diesem Zustand seine Entscheidungen zu wählen. Ich zeige dir den Unterschied zwischen deiner Getriebenheit aus Angst und deinen Entscheidungen aus Dankbarkeit heraus. Nichts bleibt so, wie es ist, wenn du ihm keine Energie mehr gibst. Auch nicht deine Gefühle, die dich im Hintergrund rumkommandieren. Was wäre, wenn du alle deine Wünsche und Ziele aufgibst? Welche Gefühle kommen dann hoch? Genau um diese Gefühle geht es. Diese sind dein Antreiber: die Angst, die Leere, die ungefühlten und verachteten Gefühle. Diese sorgen für deine Trennung, deinen Mangel, deine Rastlosigkeit und Unzufriedenheit. Dein Morgen-Ich ist im Glück, dein Heute-Ich im Unglück. Doch du nimmst dich überall mit hin. Wie kannst du morgen glücklich sein, wenn du es heute nicht bist? Wie kannst du glücklich sein, wenn du es abhängig von Zielen und äußeren Bedingungen machst? Der Weg geht in deinem Inneren los. Wenn du Teile in dir nicht mehr verleugnest und abspaltest, wirst du dich ganz und verbunden fühlen. Dein ganzes System arbeitet wieder miteinander, statt gegeneinander. Und dies wird sich dann im Außen, deinen Lebensumständen und Entscheidungen widerspiegeln. Die meisten Menschen meinen, Im Außen müsse sich etwas ändern, damit sie sich besser fühlen. Wenn du aber beginnst, dich zuerst um dein Inneres zu kümmern, dich ganz zu fühlen, mit allem, was da ist, dann erst wird es sich im Außen zeigen. Ganz fühlen heißt nicht, immer happy zu sein, sondern alle Gefühle zu fühlen und nicht mehr vor ihnen weg, oder hinter ihnen her rennen zu wollen.
22.
Die letzten Folgen beschäftigten sich damit, Gefühle in aller Form in uns zuzulassen, um uns ankommen und endlich ganz fühlen zu lassen. Doch ist es nicht immer leicht, sich seinen Gefühlen „zu stellen“. Um diesen Prozess zu unterstützen, möchte ich euch in dieser Folge ein paar Körperregionen zeigen, die uns durch gezielte Entspannung dabei unterstützen, uns unsrer inneren Welt in einer friedfertigeren Haltung zuzuwenden. Speziell gehe ich auch auf die Bauchatmung ein, welche wir ab Minute 23 gemeinsam üben werden. Eine gute Bauchatmung ist das A und O, um im Leben das Steuer in der eigenen Hand zu behalten, Emotionen zu fühlen und gegen Stress gewappnet zu sein. Über diese Atmung lernen wir dem Körper sich 
 wieder auf gesunde Art und Weise selbst zu regulieren. Etwas, das uns in der Kindheit abtrainiert wurde. Es wird Zeit die Verantwortung für uns wieder in unsere Hände zu bringen. Und mit der richtigen Atmung ist der wichtigste Grundstein dafür gelegt!
23.
Dies ist die erste von zwei aufeinander folgenden Übungen, die (so hoffe ich) deine Wahrnehmung verändern und dir einen neuen, tieferen Zugang zum Erleben und dem Leben selbst geben werden. Ich erkläre in diesen zwei Übungen keine theoretischen Hintergründe. Das hebe ich mir für eine Zusammenfassung in der übernächsten Folge auf. Hier und jetzt geht es nur darum, dass du in die Erfahrung eintauchst. Sowohl mit dieser Folge, als auch mit der Nächsten. Dann nämlich wirst du vielleicht einiges anders sehen, fühlen und erleben und vor allem auch das Theoretische, was ich dann in der übernächsten Folge zu sagen habe, nachvollziehen und mit deinen eigenen Erfahrungen vergleichen können. Für diese Folge brauchst du ein Objekt, einen Gegenstand. 
 Nichts spezielles, alles geht. Was genau es dabei aber zu beachten gibt und was du mit diesem Gegenstand „machen“ sollst, erkläre ich dir in der Folge zu Beginn. Die Übung geht dann auch gleich bei Minute 6 los. Also schalte ein, besorg dir den passenden Gegenstand und starte in die erste Übung! Ich freu mich auf unsere gemeinsame Reise. Bis gleich!
24.
Mit dieser Folge setzen wir der Übung aus der vorherigen Folge noch einen drauf. Diesmal betrachten wir nicht irgendein Objekt sondern uns selbst. Wir gehen dabei verschiedene Arten der Betrachtung durch und landen schließlich in der Kraft des Herzens, in der Verbundenheit und Mitgefühl entstehen kann. Wir schauen unsere Glaubenssätze an und unsere Meinungen über uns und erleben, wie diese uns von uns selbst abschneiden. Doch mit der Kraft des Herzens können wir diese Trennung uns selbst gegenüber überwinden und uns in dem reinen Licht sehen, das wir sind, wenn alles Urteil von und über uns abfällt. Zu Anfang gebe ich wieder eine kurze Einführung in die Vorbereitung bevor es dann in eine ruhige aber vielleicht auch intensive geführte 
 Meditation geht, die dich aus dem Kopf in dein Herz führt. Der Weg startet bei Minute 5 und dauert 35 Minuten. Sorge dafür, dass du ungestört und entspannt sein kannst, damit du dich ganz dieser zweiten Übung hingeben kannst. Die „Auflösung“ bezüglich Hintergründe und Wirkweise dieser und der letzten Übung gebe ich dann in der nächsten Folge. Jetzt erstmal wünsch ich dir viel Spaß auf der Entdeckungsreise in dein Innerstes!
25.
Ich hoffe, du hast die Übungen der letzten beiden Folgen (SiN022 
 und SiN023) gemacht und startest in diese Folge mit einer gehörigen 
 Portion Selbsterfahrung. Denn ich werde heute etwas darüber erzählen, was es mit den letzten beiden Übungen auf sich hat. Ich gehe in die Erzählung anhand meiner eigene Erfahrungen 
 und hoffe, du kannst dies mit deinen eigenen nachvollziehen und 
 vergleichen. Auch werde ich nochmal zusammenfassend zum gesamten Podcast die Themen Selbstliebe, Mitgefühl und Heilung innerer Wunden ansprechen sowie darüber reden, was es heißt anzukommen, sich Ganz zu fühlen und was es braucht wirklichen Frieden im Leben zu finden und zu kultivieren. Ich gehe nochmal ins Detail, greife bereits durchgegangene Themen auf, behandle immer wieder auftretende Fragen und gebe darüber hinaus aber auch neuen Input, der dir helfen soll, das Leben in seinen mystischen Facetten besser zu begreifen und deine Rolle in diesem Schauspiel mit Freude und Zuversicht aus der Freude deines Herzens zu spielen. Diese Folge ist demnach auch eine Art Zusammenfassung des gesamten Podcasts und somit ein kleines Staffel-Finale. Das große Staffel-Finale und somit die vorerst letzte Folge kommt mit der nächsten Folge. Wieso, weshalb, warum, das erfährst du alles in dieser Folge. Ich freu mich auf dich!
26.
Das Kapitel ist nun also beendet. Auch wenn das Buch noch nicht zu Ende ist, so ist die erste Staffel mit dieser Folge geschlossen. Ich freue mich, wenn du dir die Zeit nimmst und auch noch in diese 
 Folge reinhörst. Ich bespreche Themen wie Karma, Reinkarnation, wie wir unser Leid durch Stellvertreter-Kriege schaffen und natürlich auch, wie wir da raus kommen und unser Leben selbst in die Richtung steuern können, in die wir uns bewegen wollen. Selbstverantwortung, sich den Ängsten zuwenden, nicht mehr in der Vergangenheit graben sondern im Jetzt Frieden finden. Ändere den Bezug, den du zu dir hast, und du änderst dein Schicksal. Ich gebe kleine Anekdoten aus dem Hühnerstall, erzähle von meinem Lieblingsfilm und gebe Empfehlungen, wie deine Reise von hier an weiter gehen kann. Also sei noch mal für ein (vorerst) letztes Mal dabei und genieße das große Staffelfinale!
27.
Dies ist der Soundtrack des Podcasts in der langen Version, welche immer am Ende einer jeden Folge gespielt wird.
28.
Dies ist der Soundtrack des Podcasts in der kurzen Version, welche immer am Anfang einer jeden Folge gespielt wird.
29.
Dies ist die Hintergrundmusik des Podcasts, welche meist zu Beginn und am Ende einer Folge (nach dem Intro, bzw. vor dem Outro) gespielt wird.
30.
Dies ist der Soundtrack zum Video "Maka Hannya" - ein zen-buddhistisches Sutra rezitiert auf die Titelmelodie des Podcasts. Das Video, mit visuellen Einblicken in die Tierschutzstation der Stiftung Felsentor (felsentor.ch), gibt es hier zu sehen: youtu.be/9eaJvmKLD0s

about

Die erste Staffel des Podcasts "Schafe im Nebel" jetzt auf bandcamp zum Download mit vielen Extras, wie z.B.:

• der Soundtrack in kurzer und langer Version (vom Anfang und Ende jeder Folge)
• die Guitalele Hintergrundmusik (vom Anfang und Ende der einzelnen Folgen)
• ein über 100 Seiten großes PDF mit allen Inhalten der 26 Podcast-Folgen und jeder Menge Fotos der Tierschutzstation bei der der Podcast produziert wurde
• das Artwork des Podcasts
• der Song zum Video "Maka Hannya" - ein zen-buddhistisches Sutra rezitiert auf die Titelmelodie des Podcasts. Das Video, mit visuellen Einblicken in die Tierschutzstation der Stiftung Felsentor (felsentor.ch), gibt es hier zu sehen: youtu.be/9eaJvmKLD0s

Über den Podcast:

Was wäre, wenn wir die Welt, wie wir sie sehen, jeden Tag selbst erschaffen? Was bräuchte es für Freiheit, Liebe und Glück? Es geht nicht darum, wie ich werden kann, was ich sein will, sondern darum, wie ich sein kann, was ich werden will. Wie bei allen Veränderungen im Leben braucht es unsere Handlungsbereitschaft. Deshalb bietet dieser Podcast nicht nur Wissen, sondern auch viele praktische Übungen, mit denen nachhaltige Lösungen und Räume zur Veränderung geschaffen werden. Lass dir durch alltagstaugliche Meditations- und Entspannungstechniken zeigen, wie du deinen Alltag dauerhaft positiv gestalten kannst. Gemeinsam spüren wir unbewusste und einschränkende innere Prozesse auf und erlernen alternative Gestaltungsmöglichkeiten.

„Wir machen uns die Welt - wie sie uns gefällt…“ - aber auch, wie sie uns nicht gefällt. Schritt für Schritt zeige ich dir, wie du ein erfüllendes Leben führen kannst, ohne dass fremde Einflüsse und deine eigene Selbstsabotage dir im Wege stehen. Unsicherheit bringt Zweifel und schafft mangelndes Selbstvertrauen. Wäre es nicht schön, deiner Selbst sicher zu sein und mit der innewohnenden Kraft aus der Freude deines Herzens zu leben? Ein klarer Geist, eine starke Mitte und ein offenes Herz führt uns zu Lebensfreude und schenkt uns die Fähigkeit und das Vertrauen, unser Leben so zu gestalten, wie wir es uns wünschen.

Hauche deinen Yogi-Tee Sprüchen und Buddha-Zitaten Leben ein und werde vom Opfer zum Schöpfer deines Lebens. Beruhige deine Zweifel und stärke dein Vertrauen. Ob das Leben gegen oder für dich ist, ist eine Sache, die in deinem Kopf entsteht. Dieser Podcast bringt uns Einsicht in unser Verhalten und unsere Denkweisen und zeigt uns einen Weg aus dem Dickicht emotionaler Konflikte und Selbstsabotage. Dieser Weg führt uns zu einem ausgeglichenem, freudigem und selbstbestimmten Leben. Veränderungen sind immer nur jetzt möglich. Tauchen wir also gemeinsam in dieses Jetzt ein und leben unser Leben ab heute in seiner ganzen Fülle.

credits

released July 7, 2019

Produziert bei der Tierschutzstelle der Stiftung Felsentor am Vierwaldstättersee in der Schweiz.
Produzent: Marius Zerbst - kuyome.com
Musik: Lynx/Couguar - derplatz2b.bandcamp.com
Ebenfalls erschienen auf (ohne Extras, dafür kostenlos):
Apple Podcasts - podcasts.apple.com/de/podcast/schafe-im-nebel-der-podcast-für-meditation-und-entspannungstherapie/id1455226306?mt=2
Spotify - open.spotify.com/show/6fVv7wu1gJzS0cLLiTc0ye
YouTube - www.youtube.com/playlist?list=PLDgBVrKV3tjR8qV77Wp21yPNaQU6KZFc9

Danke an jeden, der diesen Podcast kauft und meine Arbeit somit unmittelbar unterstützt. Viele kostenlose oder teils stark vergünstigte Materialien zum Erlernen von Meditation und Entspannungstherapie gibt es auf kuyome.com

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kuyome - Meditation und Entspannungstherapie Bern, Switzerland

Willkommen! Mein Name ist Marius und ich bin Gründer von kuyome.com - deiner Lern-Plattform für Meditation und Entspannungstherapie.

Als zertifizierter Meditations- und Entspannungstherapeut, Kundalini Yoga Lehrer sowie Coach für persönliche Transformation habe ich dieses Programm entwickelt, damit alle Menschen durch innere und äußere Stabilität ihr Leben in Einklang und Balance bringen können.
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